Singende Krankenhäuser e.V.
Singen wirkt – und wir zeigen Dir wie
Gesundheitsförderndes Singen ist weit mehr als musikalisches Beiwerk: Es ist ein kraftvoller Impulsgeber für Sicherheit, Verbindung und kreative Lebendigkeit im Gesundheitswesen.
Wir verstehen Singen nicht nur als Kulturgut, sondern als achtsame Praxis, die Menschen stärkt – in ihrer Selbstwahrnehmung, im Miteinander und im respektvollen Umgang mit sich selbst und der Welt.
Achtsames Singen öffnet einen geschützten Raum für Selbstentwicklung, fördert tragfähige Gemeinschaft und stiftet nachhaltige Sinnorientierung – für Patient*innen, Teams und ganze Organisationen.
Ein Lied kann keine Wunder vollbringen. Aber manchmal wirkt es wie eines.
Wenn Menschen gemeinsam singen, entsteht etwas, das berührt, verbindet – und manchmal verwandelt.
Klang im Wandel
ein Film von Dagmar Titsch
entstanden bei der Jahrestagung "Singen und Spiritualität" der Singenden Krankenhäuser e.V. in Bad Herrenalb 2025
Weiterbildung

Modul A | Singen schafft VerbundenheitFr., 20. Feb.Zell am Main
Modul B | Bitte hör nicht auf zu träumenFr., 13. MärzBad Herrenalb
Modul I | Klangvolle GemeinschaftFr., 27. MärzBad Herrenalb
Modul II | Die Magie des SingensFr., 17. Apr.evangelische Akademie
Modul III | Musik als BrückeFr., 12. JuniEinbeck
WAS WIR WOLLEN
Unsere Vision ist ein Gesundheitswesen, in dem Menschen die gesundheitsfördernde Kraft des gemeinsamen Singens erleben und spüren, wie Singen Resilienz, Zugehörigkeit und Lebensfreude stärkt. Wir engagieren uns als gemeinnütziges Netzwerk seit 2010 für Gruppenangebote “Heilsames Singen” in Krankenhäusern, Psychiatrien, Pflegeeinrichtungen und Hospizen. Kliniken und Einrichtungen mit Singgruppen können von uns als „Singende Krankenhäuser“ oder „Singende Pflegeeinrichtungen“ zertifiziert werden.
WAS MACHT LIEDER GESUNDHEITS-FÖRDERND?
Gesundheitsfördernde Lieder werden gemeinschaftlich, ohne Leistungsdruck und ohne Notenblatt gesungen – getragen von Einfachheit, Wiederholung und Resonanz.
Sie sind einfach und lebensbejahend - verdichten eine Lebenserfahrung. Wie tönende Wegbegleiter können sie auftauchen, wenn man sie braucht...

Hör mal rein!
BEGLEITET DICH
AUCH SCHON
EIN LIED?


Norbert Hermanns
Blog des Monats
Atem – Gefühl
mit Gedanken und einer angeleiteten Übung zur Atemvertiefung unseres Ehrenvorsitzenden Norbert Hermanns
Gefühle begleiten uns ständig und wirken sich unmittelbar auf unseren Körper aus – auf unseren Muskeltonus, also den Spannungszustand unserer Muskeln, unseren Hautwiderstand (Aktivität unserer Schweißdrüsen – etwa bei Stress), auf unseren Atem, unsere Körperhaltung, unsere Bewegungen und unseren Hormonhaushalt.
Unsere Art und Weise des Atmens wirkt sich unmittelbar auf unsere psychische Verfassung und unseren Stimmklang und Singen aus. Hier ein Überblick auf die Bedeutung des Wortes „Atem“ in unterschiedlichsten Kulturen.
Das Wort „E-motion“ (lateinisch – „herausbewegen“) beschreibt die konkreten psychophysischen Auswirkungen eines Ereignisses oder einer Situation auf unsere Psyche und Körper.
Auch die komplexere Bezeichnung „Ge-fühle“ - verdeutlicht: Das, was unsere Psyche bewegt, bildet sich unmittelbar körperlich ab,
wirkt sich auf unseren Atem aus. Jedes Gefühl hat ein eigenes „Atemmuster“:
Angst – erklingt zittrig-unruhig, flach
Trauer - kraftlos
Wut – gestaut, sich explosiv unter hoher Spannung entladend
Freude – hüpfend , beschwingt
Und entsprechend erklingt dann auch die Sprech- und Sing-Stimme.


MitgLIEDER im Fokus
Iris Popkes:
sei beschützt sei behütet
Iris Popkes, zertifizierte Singleiterin aus Lüneburg, stellt ihr Lied „Sei behütet, sei beschützt“ vor. Entstanden ist es während einer Sing-Wanderung in der Stille. Im Beitrag beschreibt sie außerdem ihren Weg ins Netzwerk der Singenden Krankenhäuser und warum sie regelmäßig Weiterbildungsmodule besucht.

Feedback des Monats
Zum Modul "Singen und Trauma" von Kordula Voss und Thomas Jüchter:
Das Thema Trauma ist so Vieles: vielbesprochen, verwechselt, aktuell, komplex, verwundbar, neu, alt, transgenerational, menschlich, besonders, gemieden, umfassend – und zumindest einigen Aspekten versuchten wir uns anzunähern. Was kann Singen leisten in Bezug auf dieses große Feld?
Wir sind in alles Heilsame eingetaucht, das uns das Singen zu bieten hat, und die besondere Chance, die uns das Singen auch in diesem Kontext bietet: die direkte „Autobahn“ zu den Entstressungsreaktionen unseres Körpers, die Macht der Gruppenerfahrung, die Erinnerung an unseren heilen Kern, die Anknüpfung an etwas Spirituelles, die Öffnung, das Nachnähren, den Schutzraum, den es bietet und so vieles mehr. Auf der anderen Seite haben wir geschaut, welche besonderen Anleitungen, Schutzräume und Anpassungen Traumabetroffene brauchen, um das heilsame Singen für sich nutzen zu können.
Es wurde diskutiert, zusammengewachsen, behutsam sich angenähert, getanzt und wie so oft eine bereichernde und füllende Gruppenerfahrung gemacht! Der Nebel lichtete sich über dem Sonnenberg immer mehr, und ich glaube, alle sind zurückgefahren mit der Motivation, mit dem Singen der traumatisierten Welt etwas entgegenzusetzen.
unbekannte Teilnehmerin

Spenden für´s Singen
Als gemeinnützige Organisation dürfen wir Spendenbescheinigungen für das Finanzamt ausstellen. Bitte gib hierfür im Verwendungszweck deine vollständige Adresse an.
Wir bedanken uns herzlich für jede Spende zugunsten unserer Arbeit.
Wenn du zweckgerichtet spenden möchtest, kannst du gerne unser Spendenprojekt in Rumänien unterstützen. Es ist Tradition bei Singende Krankenhäuser e.V., über unsere Landesbotschafter ein rumänisches Singprojekt zu fördern. Seit 2023 singt unser Mitglied und Botschafterin Erzsébet Gazdag begeistert und mit großem Erfolg mit behinderten Menschen in einer Einrichtung. Bitte gib im Verwendungszweck „Rumänien“ an.
Unsere Zertifikate


















