07246 / 9444-330

Modul C

Atem - Stimme: Vegetative Regulation, Harmonisierung und LongCovid


Anwendungsbezug

Atemwegserkrankungen wie COPD und Asthma, Long- bzw. Post-COVID-Syndrom, sonstige
wohltuende Selbstfürsorge über den Atemweg. Strategien für Atmungsvertiefung
und Atemvertrauen und körpersystemisch physiologische Atmung.


Atmung und jegliche Form von Stimmgebung sind sehr energievolle natürliche Impulsgeber für unser menschliches Körpersystem. Die Synergie zwischen Singen, Tönen und Atmung kann sehr wirkungsvoll zur Regulation des Körpersystems eingesetzt werden, und somit zur Erhöhung des Wohlbefindens und der Lebensqualität:

  • Singen verlängert fast unbemerkt die Ausatemphase und verhilft zu einer gleichmäßigen Atemelastizität.
  • Resonanz stärkt und löst die Atemmuskulatur und wirkt somit regulierend auf Spannungsfelder, Verschleimungen und Verkrampfungen. Resonanz bringt den Körper und somit uns, spürbar und hörbar in "Good Vibrations".
  • Die vertiefte Atmung beeinflusst die "Chemie" des Gehirns und bewirkt eine vegetative Harmonisierung sowie eine bessere atemelastisch ergänzte Energieversorgung des Körpers. Singen, pulsierende Resonanz, Atemelastizität und Rhythmik sind wie ein sanft spürbar wohliges Herz- und Kreislauftraining.
  • Dazu noch: Wer sagt, dass krankheitsbezogene Selbstfürsorge immer schwerfällig sei? Singen ist leicht, Singen geht überall und macht einfach spürbar Spaß!

Gesunde wie im Atem beeinträchtigte Menschen können über das Singen von einfachen Liedern zu einer Vollatmung kommen. Einmal eingehend gespürt liegt die effektive Wirkung des Singens u.a. im "kopflos" spielerischen, spaßigen und anspruchslos sinnstiftenden Charakter dieser Form von Stimmgebung. Regelmäßiges Singen alleine und in der Gruppe fördert das Eigengespür für Atemvertiefung, Selbstregulation und Selbstbewusstsein. Was man selbstwirksam einfach immer wieder spürt, lässt eigens gespürte Sicherheit wachsen und Ängste verblassen. Singen verbindet und macht einfach lebendig!

In diesem Seminar möchten wir:

  • Aufzeigen und gemeinsam erkunden, wie Lockerungs- und Entspannungsexperimente mit Singen und Tönen erweitert und "angereichert" werden, wie vegetative Regulation und Harmonie sich anfühlt und weiter entstehen kann.
  • Spezifische Aspekte von Atemwegserkrankungen, Stimmstörungen und neurovegetative Prozesse besprechen und besser verstehen lernen, darauf abgestimmte Wege zur Atemvertiefung über das Singen kennenlernen, kombiniert im geeigneten Lied- und Bewegungsrepertoire.
  • Ausbau und Durchführung von Singgruppen anregen, sowie uns gegenseitig bereichernd auseinandersetzen mit Grenzen und Möglichkeiten dieser Singgruppenarbeit.

Zielgruppe:
Dieses Seminar richtet sich an alle Singbegeisterten. Auch Atemtrainern, Logopäden, Körpertherapeuten und sonstigen Fachkräften des Gesundheitssystems wird dadurch ein anderer Zugang zur vegetativen Harmonisierung eröffnet.


Modulgebühr:
280 € (ohne Kosten für Unterkunft und Verpflegung)
252 € ermäßigt für Mitglieder

Seminarzeiten:
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 13:00 Uhr


Seminarleitung:
Vera Kimmig und Irene Rentinck

Ort: DE - Evangelische Akademie in Bad Herrenalb

Zurück