In Zürich feierte die Klinik Lengg AG die Zertifizierung zum „Singenden Krankenhaus“

Andreas Greulich, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung, Elke Wünnenberg

Am 18. Juli 2019 durfte unsere Vorstandsvorsitzende Elke Wünnenberg mal wieder mit einer Urkunde im Gepäck in die schöne Schweiz reisen. In einer Zertifizierungsfeier mit viel Publikum erhielt die Klinik Lengg in Zürich als mittlerweile fünfte Einrichtung dieser Art die Auszeichnung "Singendes Krankenhaus". Die Klinik Lengg AG ist eine Klinik für Neurorehabilitation und Epileptologie, getragen von der «Schweizerischen Epilepsie-Stiftung» und der «Stiftung Zürcher RehaZentren». Seit vielen Jahren schon spielt dort die Musik, etwa durch öffentliche Hauskonzerte, und natürlich die Musiktherapie eine große Rolle. Die führenden und leitenden Persönlichkeiten dieses Hauses unterstützten daher auch von Beginn an den Weg zu einem "Singenden Krankenhaus". Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich!
Sonja Heim

„Auch ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen“
- Franz von Assisi

„Über sieben Brücken musst du gehen“ und andere bekannte Songs wurden an der Zertifizierungsfeier zum „Singenden Krankenhaus“ in der gefüllten Empfangshalle der Klinik Lengg gemeinsam mit Patienten, externen Gästen, Geschäftsleitung und Mitarbeitenden der Klinik gesungen. Erstmals waren auch ambulante Patienten eingeladen, am Hauskonzert Teil zu nehmen. Das Referat „Singen als Lebenselixier und Gesundheitserreger“, ein Liederquiz und ein Interview zum Thema „Wie alles begann“ sowie die Überreichung des Zertifikates rundeten den gelungenen Event ab. Premiere feiern durfte erstmals die „Hausband“ der Klinik Lengg. Mit Gesang durch Anita Wildi und Nicole Bänteli, Patrick Bianco am Saxophon, Sandro Majo am Klavier und mir an der Gitarre war es eine Freude mit Kolleginnen und Kollegen der Klinik Lengg zu musizieren und zu singen.

Dr. med. Bartosz Bujan, Med. Direktor, 3.v.l., Ludwig Schmid, Leiter Med. Therapien, 4.v.l.; Barbara Quiram, SL, mit Gitarre; Andreas Greulich, CEO, 6.v.l.; Elke Wünnenberg, 7.v.l.; und Mitglieder der Hausband

Was sind mögliche positive Effekte des Singens?

  • Singen kann stabilisierend, strukturierend und stimmungsaufhellend wirken
  • Singen setzt Endorphine und Serotoninhormone frei
  • Singen in der Gruppe ist gemeinschaftsfördernd, sinnstiftend und macht Spass
  • Singen kann Zuversicht in der Krise, Sinn und neue Hoffnung geben
  • Singen kann bei Aphasie und Parkinson neuronale Netzwerke anregen und die Wortproduktion positiv beeinflussen und anregen
  • Singen kann bei Menschen mit Kommunikationsproblemen die Isolation verringern
  • Singen kann die Selbstwirksamkeit steigern und Selbstheilungskräfte freisetzen
  • Und vieles mehr…

Quellen: Die heilsame Kraft des Singens, W. Bossinger; Warum singen glücklich macht, Gunter Kreutz

Wie geht es nun weiter mit Musik in der Klinik Lengg?

Die Durchführung weiterer Hauskonzerte, auch im 2020, wurde durch die Geschäftsleitung der Klinik Lengg sehr begrüsst, das nächste grössere Event wird wohl in der vorweihnachtlichen Zeit statt finden. In den Einzelmusiktherapien, in der Singgruppe und Musikevents zum Liedermitsingen wird meist täglich in der Klinik Lengg gesungen.

Text von Barbara Quiram für die interne Mitarbeitenden-Zeitschrift der Klinik Lengg


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